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Am Rosenmontag ist es für eine ganze Schar Volkstänzer üblich, in farbenfrohen Kostümen und mit selbstgemachten, mitunter schrecklichen Masken durch die Dorfstrassen zu ziehen, um die alte Tradition des Fastnacht - Singens fortzusetzen.
Mit Lärm und Gejohle wird dem Winter und den bösen Geistern der Garaus gemacht. Mit Gesang und kleinen Versen von Haus zu Haus ziehend werden die Bürger aufgefordert, nicht kleinlich zu sein und ein grosses Stück Wurst oder Schinken aus der Kammer, ein Fläschchen aus dem Keller oder "Bares" aus der Tasche zu holen.
Wichtigste Figur ist in dieser Narrengruppe der "Strohmann" als personifizierter Winter.
Im Anschluss an den Umzug werden dann die ersungenen Köstlichkeiten in fröhlicher Runde verspeist und natürlich wird noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Einige Jahre fiel der Rosenmontagsumzug aus verschiedenen Gründen aus.
2009 ein neuer Anfang?
2009 fand der Umzug wieder unter großer Beteiligung der jugendlichen Tänzer und Tänerzinnen statt. Die Mitglieder der Gruppe Twerwind trafen sich schon seit Wochen im Heimathaus, um neue Masken für den Umzug zu basteln. Nach dem Umzug durch das Dorf fand natürlich hier dann auch der Abchluss statt und die reichlich gesammelten Würste, Eier, Berliner und Süßigkeiten wurden verzehrt. Auch Bares wurde von den Tudorfern gespendet, der Betrag fließt, wie in der Vergangenheit, einem guten Zweck zu.
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